Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Von Beate Majewski am 23.11.2017

Den Mut sich selbst zu befreien - bedeutet die Freiheit

Nach dem ersten Teil der autobiographischen Erzählung von Michael war ich gespannt und neugierig auf diese Fortsetzung. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob alles wieder autobiographische Hintergründe hat oder sich eine Geschichte entwickelt. Denn diese Geschichte ist das Ergebnis von Michael, seinen Erlebnissen als Kind, als Teenager und junger Erwachsener. Beeindruckend, wie er immer wieder durch seine persönlichen Misserfolge an den Menschen zweifeln muss. Das hat mich unglaublich berührt und gedanklich in Bahnen gelenkt, die mich noch lange begleiten werden. Michael trägt eine Jacke aus Zwängen, Ängsten und Verzweiflung. Sein Weg in eine Welt, in der er sich selbst finden kann, um mit sich Frieden zu schließen, das ist diese Geschichte. Und hier, bitte, sind 5 Sterne ein Witz! Das ist eine Wanderung für die Seele, begleitet mit Mut und Liebe bis ins Detail. Eine großartige Erzählung des Autors, offen, ehrlich, fragend, voller Zweifel und mutig . Hebt sich der Deckel der Angst, ist das was bleiben kann ein verborgenes Gefühl, und somit eine Geschichte für viele Michael 's und Freunde.
Eine Bereicherung ist diese Geschichte in jeder Zeile!

 

Von Eve am 04.11.2017 

Starke Fortsetzung

Sehnsüchtig hatte ich nach "Stärke und Mut" auf den zweiten Teil von Frank Bergmann gewartet. Umso glücklicher war ich, dass ich als Testleserin ausgewählt wurde und es somit als eine der Ersten lesen durfte.

Schon im ersten Teil war ich von der Authentizität des Charakters Michael mitgenommen in eine Welt aus psychischer und physischer Gewalt und in den Kampf der Figur, dieser Gewalt zu entkommen und mit wahrhafter Stärke nicht daran zu zerbrechen.
Auch in "Freiheit und Mut" setzt sich die schonungslose Ehrlichkeit des Autors fort. Er gewährt tiefe Einblicke in Michaels Seele und schreibt mit so viel Gefühl, dass ich das Buch ein paar Mal beiseite legen musste, um die Emotionen sacken zu lassen.

Die Dämonen seiner Vergangenheit lassen Michael nicht los und er muss sich ihnen stellen wie nie zuvor. Er muss mit sich selbst ins Gericht gehen und seine über Jahre errichtete Schutzmauer niederreißen. Muss Rückschläge verkraften und die Barrikaden, die ihm noch immer zu seinem Seelenheil im Weg stehen, überwinden und einen für sich neuen Weg einschlagen. Mit einem unbändigen Willen beschreitet er den langen Pfad zur Befreiung seiner selbst.

Man fiebert mit, man leidet mit, man freut sich mit!

Fazit: Ich kann beide Teile nur jedem ans Herz legen, denn es stimmt nicht nur nachdenklich - es macht Mut, auch bei Schicksalsschlägen nicht den Kopf in den Sand zu stecken und einmal mehr sich selbst und alles um einen herum zu hinterfragen.

Großen Respekt an den Autor an dieser Stelle, der mit der Veröffentlichung dieser beiden Werke in meinen Augen einen wichtigen Beitrag geleistet hat, indem er so offen und urteilsfrei seine Geschichte mit anderen teilt.