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Seine Kindheit voller Gewalt hat Michael Kowalczyk überlebt und scheinbar unbeschadet überstanden. Inzwischen Anfang dreißig, arbeitet er in einer Kanzlei als Rechtsanwalt.

 

Doch als ihn seine Jugendliebe Jasmin verlässt und sein Leben unerwartete Wendungen nimmt, befindet er sich im freien Fall. Alle Bemühungen, sein Leben in den Griff zu bekommen, scheitern.

  

Erst ganz allmählich ganz allmählich lässt er die Mauern um seine Gefühle fallen und bekommt einen immer tieferen Blick in seine Seele.  Dabei erkennt er,  dass er seine Vergangenheit nicht verdrängen und nur er selbst sich retten kann. Er hatte die Stärke um zu überleben. Hat er nun auch den Mut zu leben?

 

Der Fortsetzungsroman von Stärke und Mut erzählt die spannende Geschichte eines Mannes auf der Suche nach sich selbst.

 

Taschenbuch, 400 Seiten

ISBN: 978-3-96050-116-9

Franzius Verlag, Novemer 2017

Preis 16,90 €, eBook 6,99 €

 

Leseprobe

 

Freiheit und Mut

 

Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut.

(Perikles, athenischer Feldherr und Politiker um 500 bis 429 v. Chr.)

 

 

Prolog

1983

 

„Mir raucht der Schädel. Und Lust habe ich auch keine mehr.“

Michael schlug das Buch zu und warf es auf sein Bett. Jasmin sah ihn über ihre Unterlagen vorwurfsvoll an.

„Schatz, ich muss noch lernen. Es sind nur noch acht Wochen bis zum Physikum.“

Sie hatten sich vor zwei Jahren auf einer Studentenfete kennengelernt und wohnten inzwischen mit zwei weiteren Studenten in einer WG in Hamburg-Altona. So konnten sie gemeinsam lernen, was insbesondere für Michael eine Herausforderung war, denn er war, im Gegensatz zu Jasmin, nicht der Fleißigste und musste immer wieder zum Lernen angetrieben werden. Zu seinem Leidwesen war Jasmin eine sehr hartnäckige Antreiberin.

Hinzu kam, dass sie ihm bei seinem Jurastudium eine größere Hilfe war als er für sie bei ihrem Medizinstudium.

„Herrgott, es ist Sonntag und strahlender Sonnenschein. Lass uns doch wenigstens mal vor die Tür gehen.“

„Später.“

„Wir können ja rausgehen, wenn es draußen stürmt und schneit“, maulte er.

„Es ist Sommer.“

„Bis du von deinen Büchern lässt ist es Winter – oder wieder Sommer.“

„Du übertreibst mal wieder schamlos“, lachte sie.

Michael streckte sich lang auf seinem Bett aus.

„Kommen Sie mal her, Frau Doktor. Ich glaube, ich bin krank. Sie müssen mich untersuchen.“

„Sie leiden an Faulfieber, Herr Anwalt.“

„Ist das heilbar?“

„Ich fürchte, in Ihrem Fall nicht, aber ich kann ja mal schauen, was ich tun kann.“

Sie legte sich zu ihm auf das Bett und kuschelte sich an ihn.

„Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich Jura studiere“, sagte er nach einer Weile.

Sie hob den Kopf und sah ihn an. „Wieso? Du wirst bestimmt mal ein sehr guter Anwalt.“

„Ich weiß nicht. Eigentlich wollte ich Biologie studieren.“

„Und dann?“

„Ich habe früher von Expeditionen geträumt, wollte Tiere beobachten - irgendwo in der Wildnis oder im Meer. Aber irgendwie habe ich mich dann doch für Jura entschieden. Keine Ahnung, wieso.“

„Du kannst doch noch umsatteln.“

„Ach nee“, meinte er und winkte ab. „Was ich angefangen habe, bringe ich auch zu Ende.“

„Na, dann beschwer dich nicht.“

Sie legte ihren Kopf wieder auf seine Schulter.

„Ich wollte schon als Kind Ärztin werden“, flüsterte sie.

„Wenn ich meinen Kindheitstraum erfüllt hätte, wäre ich Müllmann geworden“, grinste er. „Die arbeiten nur montags.“

„Du bist bescheuert“, lachte sie.

„Habe ich dir eigentlich erzählt, dass ich kurz vor dem Abi schon eine Ausbildungsstelle sicher hatte?“

„Nein. Das hast du mir verheimlicht. Was war das für eine?“

„Öffentlicher Dienst. Sozialversicherung. Dann wäre ich jetzt Beamter.“

Sie lachte laut auf. „Du und Beamter. Das kann ich mir kaum vorstellen.“

„Wieso? Ich wäre ein toller Beamter geworden“, spielte er den Entrüsteten. „Stell dir mal vor: Ich mit Schirmmütze, Ärmelschonern und bürokratischem Blick.“

„Oh ja“, frotzelte sie. „Von so einem Mann habe ich immer schon geträumt.“

„Wenn ich das gemacht hätte, wäre alles ganz anders gekommen“, sinnierte Michael.

„Was meinst du?“

„Na ja“, sagte er. „Ich wäre nicht sechs Monate zur See gefahren, hätte mich nicht an der Uni eingeschrieben und würde stattdessen Tag für Tag ins Büro fahren. Aber was das Schlimmste ist…“ Er strich ihr liebevoll über die Haare. „Wir beide wären uns wahrscheinlich nie begegnet.“

Sie sah ihn fragend an.

„Überleg doch mal: Du Studentin, gehst auf die Studentenfete und kein Michael da, der sich gerade für Jura eingeschrieben hatte.“

„Das wäre aber doof.“

„Schon, aber wir wüssten ja auch nichts voneinander, also auch nicht, was wir verpasst hätten.“

Sie dachte nach. „Stimmt. Eine Entscheidung, die mindestens zwei Leben in ganz andere Bahnen gelenkt hätte.“

„Ja, genau. Es wäre doch bestimmt mal spannend, in eine Parallelwelt zu schauen, wie sich dieses Leben mit einer klitzekleinen anderen Entscheidung entwickelt hätte, meinst du nicht?“

„Ich will es eigentlich gar nicht wissen“, sagte Jasmin. „Aber du wärst bestimmt ein Beamter geworden, der in seinem Beruf aufgeht, hättest geheiratet und Kinder in die Welt gesetzt, ein Haus mit Garten, einen Hund und eines Tages über dein Leben ein Buch geschrieben.“

„Ich und Bücher schreiben“, lachte er. „Kannst du dir das vorstellen?“

„Nein, eigentlich nicht. So faul, wie du bist. Aber wer weiß, was passiert wäre, wenn …“  

 

 

Kapitel 1     –     Der Traum

1993

 

Die Sonne ging über dem See auf und spiegelte sich im Wasser. Es war kühl an diesem Morgen Ende Mai in der nordamerikanischen Wildnis im Bundesstaat Montana und der Mann sehnte sich nach einem heißen Kaffee. Das Feuer, das er am Abend entfacht hatte, war inzwischen ausgegangen und auch die Glut war erloschen. Er hatte deshalb einige Holzscheite neu aufgeschichtet und trockenes Laub darunter geschoben, das er mit seinem Sturmfeuerzeug anzündete. Er pustete in die Glut, bis kleine Flammen aufstiegen und gierig das Holz attackierten. Als das Feuer brannte, stellte er eine verbeulte Blechkanne mit Wasser hinein und rieb sich seine kalten Hände. Der Hund, der ihn seit einigen Wochen begleitete, lag ruhig neben ihm und beobachtete jede seiner Bewegungen. Er hatte die Größe eines Schäferhundes, war aber ein Mischling und der Mann fragte sich, welche Rassen dieser Welt das Tier wohl vereinen könnte, war aber zu keinem Ergebnis gekommen. Der Hund hatte keinen Namen und so rief er ihn anfangs nur Hund. Da das Tier aber etwas Wildes, Natürliches und Eigenwilliges hatte, nannte er ihn schließlich Dakota nach einem Indianerstamm, der ursprünglich am Missouri in Minnesota lebte. Zu seiner Überraschung hörte der Hund sofort auf diesen Namen.

 

Der Mann blickte verträumt über den See in die noch tiefstehende Sonne und verfolgte mit seinen Augen die letzten Nebelschwaden, die darüber hinweg zogen. Er betrachtete das ruhige, glatte Wasser und die sich darin spiegelnde Sonne sowie den Mischwald am anderen Ende des Sees. Das Schnauben seines alten braunen Pferdes weckte ihn kurz aus seine Gedanken, aber als er sich umdrehte und sah, dass es ruhig das noch feuchte Gras abzupfte, richtete er seinen Blick wieder auf den See. Seine fast schulterlangen, mittelblonden Haare rahmten sein Gesicht ein und der Vollbart, den er seit einigen Wochen trug, verlieh ihm ein wildes Aussehen, aber seine grün-blauen Augen verrieten etwas Sanftes, Trauriges, Suchendes. Er holte ein zerknittertes Foto aus seiner Jackentasche und betrachtete es. Es zeigte eine lachende junge Frau mit langen, braunen Locken. Sie sah glücklich aus. Er steckte das Foto nach einer Weile in seine Jackentasche und blickte wieder gedankenverloren auf den See, bis das Brodeln des Wassers in der Blechkanne seine Aufmerksamkeit weckte. Er schüttete das Wasser in eine Blechtasse, füllte zwei Löffel Instantkaffee hinein und rührte den Kaffee um. Er mochte diese Brühe nicht, aber in der Wildnis genoss er sie wie eine Tasse echten Cappuccino beim Italiener um die Ecke.

 

Seit er in der Einsamkeit unterwegs war, hatte er in einem Schlafsack unter freiem Himmel geschlafen und sich inzwischen an die für ihn fremden nächtlichen Geräusche gewöhnt. Doch die letzte Nacht war anders:

Ein langes wehklagendes Wolfsgeheul hatte ihn geweckt. Erst war er aufgeschreckt und hatte sich umgesehen, ob Gefahr drohte. Doch nachdem es wieder still wurde und sich auch Dakota ruhig hingelegt hatte, schlief er wieder ein, nur um beim nächsten Heulen erneut aufzuschrecken. Er hatte in die Nacht gelauscht und zu ergründen versucht, ob das Heulen näher kam. Dakota hatte seine Ohren aufgestellt und konstant nach Norden geblickt, sich aber schließlich wieder hingelegt und auch dann nicht mehr bewegt, wenn weiteres Heulen die Nacht durchdrang. Nur seine Ohren blieben aufgestellt und waren in ständiger Bewegung. Entfernung und Richtung schienen sich nicht zu verändern und vermutlich handelte es sich nur um einen einzelnen Wolf. Der sich im See spiegelnde Vollmond und das Geheule verliehen der Nacht eine gespenstische Atmosphäre, doch in Begleitung des wachsamen Dakota fühlte er sich sicher, wenn er auch nicht mehr schlafen konnte. Er legte den Schlafsack um seine Schultern und versuchte zu ergründen, was das Heulen ihm sagen wollte. Lang und klagend war es in seine Ohren gedrungen.

‚Es hört sich an, als singst du ein Lied‘, dachte er. ‚Ein trauriges Lied. Das Lied eines alten, einsamen Wolfes, verlassen oder verstoßen von seinem Rudel.‘

Als die Sonne über dem See aufgegangen war und vom Morgen Besitz ergriffen hatte, war das Heulen längst verstummt. Dennoch er hatte noch immer das Gefühl, die Einsamkeit des Wolfes zu spüren. Er schlürfte seinen dampfenden Kaffee und atmete tief durch. Es war Zeit, weiterzuziehen. Er löschte mit dem Rest Kaffee und dem Wasser aus der Blechkanne das Feuer, belud das Pferd, füllte seine Wasserflaschen auf und ritt am Ufer des Sees entlang in Richtung Norden auf eine Bergkette zu. Dort war sein Ziel und er wollte es in spätestens zwei Tagen erreicht haben, doch die Landschaft wurde hügeliger und waldiger, sodass er nur langsam vorwärts kam. Die Bäume standen teilweise so dicht, dass er absteigen und das Pferd am Zügel führen musste. Er klopfte dem Pferd auf den Hals.

„Wenn wir weiter so trödeln, werden wir hier wohl noch den Winter verbringen müssen.“

Er versuchte sich nach dem Stand der Sonne zu orientieren.

„Nach Norden, hat Jack gesagt“, sagte er.

Er sprach viel mit sich selbst, Dakota oder dem Pferd, vermisste jedoch Antworten.

„Sehr gesprächig bist du ja nicht gerade, Alter Zossen“, stellte er fest. „Wenigstens tut Dakota so, als würde er mir zuhören.“

Er wusste nicht, wie lange er noch brauchen würde und so gönnte er sich nur kurze Pausen, in denen er Kekse und Pökelfleisch aß und etwas Wasser trank.

Die allmählich immer tiefer stehende Sonne kündigte bereits die Dämmerung an.

„Nicht mehr lange und wir suchen einen Platz für die Nacht, Alter Zossen“, sagte er. „Ich bin auch ziemlich müde.“

Er führte das Pferd an Bäumen vorbei, als plötzlich ein Schuss durch den Wald hallte. Und noch ein Schuss. Das Pferd wieherte und wollte durchgehen, doch der Mann zog fest am Zügel.

„Ruhig, Alter Zossen, ganz ruhig.“

Tatsächlich beruhigte sich das Pferd schnell wieder und der Mann lauschte. Dakota war stehen geblieben und blickte in die Richtung, aus der die Schüsse gekommen waren.

‚Wilderer‘, dachte der Mann. ‚So ein Mist.‘

Bevor er sich auf den Weg gemacht hatte, wurde er vor Wilderern gewarnt, die auch für Alleinreisende gefährlich werden konnten. Deshalb nahm er sein Gewehr aus der Halterung am Sattel und hielt es bereit, auch wenn er gar nicht wusste, ob er damit umgehen konnte und wie die Waffe funktionierte. Eigentlich wollte er es gar nicht mitnehmen, doch er hatte es sich von diesem alten Kauz aufschwatzen lassen. Er blieb stehen und lauschte.

„Pst“, machte er, als er das leise Knurren Dakotas hörte. Als es ruhig blieb, ging er langsam weiter und zog das Pferd hinter sich her. Dakota blieb an seiner Seite. Nach wenigen Minuten kamen sie an eine Lichtung, die in ein weitläufiges Tal mündete. Als er  in einiger Entfernung zwei Reiter sah, die ihre Gewehre auf den Boden gerichtet hatten, blieb er stehen und versteckte sich hinter den Bäumen.

„Dakota, hierher und Platz“, zischte er, als er sah, dass der Hund zu den Reitern laufen  wollte. Sofort legte sich Dakota hin, ohne die Reiter aus den Augen zu lassen. Sie schienen um etwas herum zu reiten und zu umkreisen, aber der Mann konnte nicht erkennen, was es war, obwohl das Gras nicht sehr hoch war. Die Reiter riefen sich etwas zu und lachten, als sie plötzlich in die Luft schossen und im Galopp davon ritten. Der Mann sah ihnen hinterher und wartete, bis sie verschwunden waren, schwang sich in den Sattel und ritt den Hügel hinunter. Dakota lief vorweg und blieb plötzlich stehen, als er die Stelle erreichte, die die Reiter umkreist hatten. Der Mann verlangsamte sein Tempo und starrte auf das, was er plötzlich sah: Im Gras lag ein Wolf.

Dakota hob die Lefzen und knurrte leise, blieb aber in angemessener Entfernung zu dem Wolf stehen.

„Ist gut“, sagte der Mann und der Hund verstummte. 

Er steckte das Gewehr in die Halterung, stieg vom Pferd und ging langsam auf den regungslos liegenden Wolf zu. Ein großes Loch klaffte über seinem Vorderlauf, aus dem Blut sickerte. Der Mann ging neben dem Tier in die Hocke und betrachtete es. Es war ein alter, großer, grauer Wolf.

„Wer tut so etwas bloß?“, sagte er leise und bemerkte plötzlich, wie sich die Ohren des Tieres aufrichteten. 

 „Mein Gott, du lebst noch“, rief er und sprang auf.

Er lief zu dem Pferd, holte eine Wasserflasche und träufelte etwas Wasser über das Maul des Wolfes, der es gierig mit seiner Zunge aufnahm, ohne den Kopf dabei zu heben und sah den Mann an. Er kniete sich neben den Wolf, streckte seine Hand aus und strich ihm über den Kopf. Als seine Hand über das Tier glitt, spürte er die kräftigen Muskeln unter dem drahtigen Fell.

„Ich habe heute Nacht dein Lied gehört, mein Freund“, flüsterte er. „Mir war, als hättest du mein Lied gesungen.“

Der Wolf hob seinen Kopf und sah den Mann an. Ihre Blicke trafen sich und der Mann blickte in das tiefe Gelb der Wolfsaugen. Er glaubte in diesen Augen zu versinken, hatte das Gefühl, dass sich alle Farben der Welt miteinander vermischten und das Tier ihm einen tiefen Blick in seine Seele erlaubte. Das Rauschen des Windes, das Schnauben des Pferdes und Dakotas leises Knurren hörte er nicht. Mensch und Tier schienen in diesem einen Moment, in dem Raum und Zeit keine Rolle spielten, ein Bündnis einzugehen und der Mann empfand eine tiefe Verbundenheit zu dem Wolf, die er sich nicht erklären konnte. Langsam schloss das Tier die Augen und legte den Kopf ins Gras.

Plötzlich zuckte der Mann zusammen, als erwachte er aus einer Lethargie oder einem Tagtraum. Erst jetzt spürte er den frischen Abendwind und fröstelte, sah sich irritiert um und erkannte, dass es längst angefangen hatte zu dämmern. Er bemerkte Dakota, der seine Schnauze auf sein Bein gelegt hatte, betrachtete den leblosen Körper, der vor ihm lag und strich dem Wolf noch einmal über den Kopf, als hoffte er, dass er noch einmal seinen Kopf heben würde, um ihn anzusehen. Aber er rührte sich nicht und dem Mann stiegen Tränen in die Augen.

‚Wieso flenne ich wegen eines toten Wolfes?‘, dachte er. ‚Ich bin doch sonst nicht so nah am Wasser gebaut.‘

Doch die Tränen liefen unkontrolliert weiter.

„Kannst du dir das vorstellen, Dakota?“

Der Hund spitzte seine Ohren und ließ seine Zunge heraushängen.

„Es fühlt sich an, als hätte ich einen Freund verloren. Das war dann wohl die kürzeste Freundschaft meines Lebens.“

Er strich Dakota über seinen Kopf, atmete tief durch und stand auf.

„Ich kann ihn hier nicht so liegen lassen“, sagte er. „Ich werde ihn hier an dieser Stelle begraben.“